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SAP Zertifizierungen verändern sich: Praxis statt Multiple-Choice

SAP Zertifizierungen verändern sich: Praxis statt Multiple-Choice

SAP verändert 2026 seine Zertifizierungen grundlegend. Statt klassischer Multiple-Choice-Prüfungen setzt das Unternehmen künftig auf praxisbasierte Assessments, die reale Arbeitssituationen simulieren. Kandidaten lösen Aufgaben direkt in SAP-Systemen, nutzen Dokumentationen und können sogar mit AI-gestützten Szenarien arbeiten. Ziel ist es, nicht nur theoretisches Wissen, sondern echte Projektkompetenz zu bewerten.Seit Jahrzehnten folgen IT-Zertifizierungen einem vertrauten Muster: stille Prüfungsräume, strenge Aufsicht und Multiple-Choice-Fragen.
Doch diese Form der Prüfung spiegelt immer weniger wider, wie moderne IT-Projekte tatsächlich funktionieren.Deshalb verändert SAP sein Zertifizierungsmodell grundlegend. Statt reiner Wissensabfragen stehen künftig praxisbasierte Prüfungen im Mittelpunkt, die reale Arbeitsprozesse simulieren.Die Idee dahinter: Zertifizierungen sollen zeigen, was Fachkräfte wirklich können – nicht nur, was sie auswendig gelernt haben.


Von Wissensabfragen zu realen Aufgaben

Traditionelle Zertifizierungsprüfungen konzentrieren sich häufig auf theoretische Fragen. Kandidaten müssen Fakten abrufen, ohne Zugriff auf Dokumentationen oder Tools.

Doch moderne Projektarbeit funktioniert anders: Entwickler, Berater und Administratoren nutzen Dokumentationen, Communities und AI-Tools, um Probleme zu lösen.

Genau dieses reale Arbeitsumfeld möchte SAP künftig auch in Zertifizierungen abbilden. Deshalb werden klassische Multiple-Choice-Prüfungen zunehmend durch praxisorientierte Assessments ersetzt. :contentReference[oaicite:1]{index=1}


Wie die neuen SAP Zertifizierungen funktionieren

Die neuen Prüfungen setzen stärker auf praktische Aufgaben und realistische Szenarien.

Systembasierte Prüfungen

Kandidaten führen konkrete Aufgaben direkt in SAP-Systemen aus – beispielsweise Konfigurationen, Integrationen oder Implementierungen.

Szenariobasierte Prüfungen

In bestimmten Fällen interagieren Teilnehmende mit einem AI-Avatar, der reale Kunden- oder Projektsituationen simuliert. Alternativ können Lösungen auch per Video dokumentiert werden.

Diese Prüfungen sind bewusst „Open Book“. Das bedeutet: Teilnehmende dürfen Ressourcen nutzen, die sie auch im Arbeitsalltag verwenden würden – etwa Dokumentation, Community-Beiträge oder SAP-Tools. :contentReference[oaicite:2]{index=2}


Warum SAP das Zertifizierungsmodell verändert

Die Arbeitsweise in der IT hat sich in den letzten Jahren stark verändert.

  • Projekte sind kollaborativ und verteilt
  • Probleme werden gemeinsam gelöst
  • Dokumentationen und Community-Wissen sind Teil der Arbeit
  • AI-Tools unterstützen Entwickler und Berater

Vor diesem Hintergrund wirken klassische Prüfungsformate zunehmend unrealistisch. SAP verfolgt deshalb das Ziel, Zertifizierungen stärker an die Realität moderner Projektarbeit anzupassen.


Rollout der neuen Zertifizierungen

Die Umstellung erfolgt schrittweise.

Ab November 2025 starten erste praktische Zertifizierungen, darunter:

  • SAP Business Technology Platform Solution Architect
  • SAP Generative AI Developer
  • SAP Build Developer
  • SAP Business Data Cloud
  • SAP BTP System Administrator

Bis 2026 soll das gesamte SAP-Zertifizierungsportfolio auf dieses neue Modell umgestellt werden.


Was diese Veränderung für SAP-Berater bedeutet

Die neuen Zertifizierungen verschieben den Fokus deutlich:

  • Weniger Auswendiglernen
  • Mehr praktische Problemlösung
  • Realistische Projekt-Szenarien
  • Stärkere Verbindung zwischen Lernen und Arbeit

Für Unternehmen bedeutet das vor allem eines: Zertifizierungen sollen künftig besser zeigen, ob eine Person tatsächlich in der Lage ist, SAP-Projekte umzusetzen.


Warum praxisbasierte Zertifizierungen sinnvoll sind

Aus Sicht vieler Unternehmen ist dieser Ansatz ein wichtiger Schritt.

Eine praxisorientierte Prüfung kann besser beurteilen, ob Kandidaten:

  • komplexe Probleme analysieren
  • SAP-Systeme konfigurieren
  • Lösungen für Kunden entwickeln
  • Best Practices anwenden

Damit wird eine Zertifizierung nicht nur ein formaler Nachweis, sondern eine realistische Bewertung der tatsächlichen Fähigkeiten.


Was Unternehmen daraus lernen können

Die Veränderung der Zertifizierungen zeigt eine größere Entwicklung im SAP-Ökosystem: Fähigkeiten werden zunehmend durch praktische Erfahrung und Projektkompetenz bewertet.

Für Organisationen bedeutet das:

  • Weiterbildung stärker praxisorientiert gestalten
  • Hands-on-Training priorisieren
  • Learning-Programme enger mit Projekten verbinden

Unternehmen, die diese Entwicklung früh berücksichtigen, profitieren langfristig von besser qualifizierten Teams.


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Die SAP-Landschaft entwickelt sich schnell – von Cloud-Transformation über AI-Integration bis hin zu neuen Zertifizierungsmodellen.

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