Willkommen auf dem Planeten Datura
Datura begrüßt die Crew der AURORA mit orangefarbenem Staub, einem Wind, der klingt wie ein enttäuschter Buchhalter und einem Himmel in der Farbe ungelöster Probleme. Und mit der Wärme eines Planeten, der Besuch zwar toleriert, aber nicht aktiv befürwortet.
Captain Levaro materialisiert sich als Erster, blickt auf den nebelverhangenen Berg TRUDJDELIKUMKUMSAP4000 und sagt: „Schön hier!“
Falk materialisiert sich mit Klemmbrett. Leo landet einen halben Meter neben ihm.
Priya materialisiert sich als Letzte. Sie schaut auf den Berg, denselben Berg, denselben Gipfel, dieselbe Signalstation, die noch immer wartet, und seufzt mit der Schwermut einer Frau, die sehr genau weiß, was der Satz „Ach, das hat ja noch Zeit“ angerichtet hat.
„Das alte System hat uns zwanzig Jahre getragen. Zwanzig Jahre!“, flüstert sie.
Niemand antwortet.
Maya Bex steht bereits am Fuß des Berges, Klemmbrett in der Hand, als hätte sie auf genau diesen Moment gewartet.
Ein bekanntes Schiff und ein unangenehmer Satz
Nicht weit von ihnen packt die Besatzung der VENTARA ihre Ausrüstung zusammen. Einer von ihnen schaut herüber, hebt die Hand zum Gruß.
„Hey! Ihr seid doch die von der AURORA, oder?“ Eine kurze Pause. „Ganz schön spät dran, was?“
Levaro lächelt. Es ist das Lächeln eines Kapitäns, der darin geübt ist, Dinge wegzulächeln.
„Wir haben nun mal unseren eigenen Zeitplan. Viele Missionen und so. Ihr kennt das ja …“, sagt er.
Der Mann von der VENTARA nickt freundlich, als wäre das eine vollständig überzeugende Antwort. „Na klar, kennen wir das. Aber vielleicht haben wir einfach unterschiedliche Prioritäten.“ Er wirft einen Blick auf den Gipfel. „Das Signal wird übrigens immer schwächer. Ihr solltet euch beeilen.“
Er dreht sich um und geht.
Levaro schaut dem Mann hinterher. „Sagt mal … wo ist denn euer Captain?“
Der Mann dreht sich kurz um und zuckt mit den Schultern. „Noch oben. Kommt erst morgen runter.“
„Na wunderbar!“ Levaro dreht sich langsam zur Crew.
„Alles gut?“, fragt Priya.
„Ja“, sagt Levaro und klingt nicht sehr überzeugend. „Natürlich.“
Das valorische Zahlen-Chaos
Einige Valori, die einheimischen Bergbewohner von Datura, erscheinen, bevor jemand nach ihnen gerufen hat. Kräftig, ausdauernd, mit einer beeindruckenden Ortskenntnis der Fähigkeit, überall gleichzeitig zu sein, ohne dass irgendjemand genau weiß, wer was tut (eine Eigenschaft, die im restlichen Universum normalerweise als Führungsschwäche eingestuft wird, aber auf Datura als Teamstrategie gilt).
Sechzehn von ihnen stehen jetzt vor der AURORA und schauen die Crew erwartungsvoll an.
„Wir haben doch nur acht gebucht“, murmelt Priya.
„Also ich habe auch acht eingetragen“, sagt Leo. „Weil deine acht noch nicht bestätigt waren.“
„MEINE acht? Welche acht?“
„Na, die, die du mir nicht zurückgemeldet hast.“
„Ich dachte, du kümmerst dich nur um die Stammdaten.“
„Ich dachte, ich sollte buchen!“
Falk schaut von sechzehn Valori zu Priya, dann zu Leo, dann wieder zu den Valori. „Wir haben also eine Doppelbuchung. Großartig.“
Niemand antwortet.
Einer der Valori tritt vor. Groß, breitschultrig, mit der Ausstrahlung eines Mannes, der vermutlich einen Drachen bändigen könnte und das auch weiß. Langes dunkles Haar, Arme wie Tauwerke, ein Gesicht, das aussieht, als hätte die Natur beschlossen, bei diesem einen Exemplar besonders sorgfältig zu sein. Er überreicht Levaro feierlich eine Liste und sagt dabei etwas, das wie eine Mischung aus rollenden Konsonanten und einem fernen Donnergrollen klingt.
Priya seufzt leise.
„Was hat er gesagt?“, fragt Levaro.
„Ich glaube“, sagt Priya, ohne den Blick von dem Valori zu nehmen. „sein Name ist Korvo.“
„Und wir müssen die jetzt alle bezahlen, richtig?“, fragt Levaro.
„Weiß nicht genau“, sagt Priya verträumt. „Ich habe den Überblick verloren.“
Maya Bex räuspert sich und notiert etwas auf ihrem Klemmbrett, ohne aufzublicken. „Bevor wir über unsere Route sprechen, müssen wir das Basislager einrichten.“
Das Basislager ist kein Gipfel
Die AURORA-Crew hat, wie viele Crews vor ihr, die Tendenz, das Basislager als Etappenziel zu betrachten. Dabei ist das Basislager der Ort, an dem man herausfindet, ob man für den Aufstieg vorbereitet ist.
„Was brauchen wir wirklich?“, fragt Maya und schaut in die Runde.
„Mehr Valori!“, ruft Falk.
„Weniger Valori, dafür die richtigen“, entgegnet Leo und wedelt mit der Namensliste, die ihm der Captain gedankenverloren in die Hand gedrückt hat.
„Eine vernünftige Struktur“, sagt Levaro.
„Ich brauche“, sagt Priya mit der Überzeugung von zwanzig Jahren Systemarbeit, „meine Prozesse. Alle. Die habe ich eingerichtet. Die kenne ich.“
„Genau da fangen wir an“, sagt Maya.
Was zwanzig Jahre Gewohnheit wirklich kosten
Priyas Prozesse funktionieren. Das ist wahr und es wäre unfair, das nicht anzuerkennen.
Was aber ebenfalls wahr ist: Sie funktionieren langsamer als früher. Sie brauchen mehr Pflege. Sie produzieren Daten, die niemand in Echtzeit lesen kann. Das System dahinter wird jeden Monat teurer in der Wartung und kann dabei jeden Monat weniger als das, was die Crew tatsächlich braucht.
Maya öffnet auf dem Holodisplay eine Übersicht und stellt drei Fragen.
„Wie viele Stunden pro Woche verbringt ihr mit manuellen HR-Prozessen, die ein modernes System automatisch erledigen würde?“
Priya schaut schweigend auf die Zahlen.
„Wie oft braucht ihr Daten aus dem System und findet sie entweder nicht, versteht sie nicht oder müsst sie erst aufwändig aufbereiten?“
Falk hebt die Hand. „Täglich.“
Priya wirft ihm einen giftigen Blick zu.
„Und wenn ihr nächstes Jahr dreißig Prozent mehr Personal haben solltet: Wächst euer altes System dann mit?“
Priya wird rot.
Drei Wege, ein Gipfel und eine Entscheidung
Maya breitet eine Karte auf einem flachen Felsen aus. „Also: Es gibt drei Routen“, sagt sie und fährt mit dem Finger über das Papier.
„Route eins: direkt durch das Eisfeld. Wer fit ist und das richtige Equipment hat, ist in drei Tagen oben.“
Levaro nickt. „Wir müssen gar nicht mehr weiterreden. Die nehmen wir.“
„Moment, Captain. Wer entscheidet, bevor er alle Optionen kennt, entscheidet eigentlich nur über das, was er zufällig zuerst gehört hat.“
Priya seufzt leise. „Ja, vielleicht hören wir diesmal einfach zu, bis Maya fertig ist.“
„Also, Route zwei“, fährt Maya Bex fort. „Sie führt über den Südgrat. Stabil, gut gesichert, keine bösen Überraschungen, aber doppelt so lang. Sechs Tage, mindestens.“
Levaro runzelt die Stirn.
„Route drei: durch das Tal. Kaum Ausrüstung nötig, flaches Gelände, günstiger als alles andere.“
„Perfekt“, sagt Levaro. „Die nehmen wir auch.“
„Wie … auch?“, ruft Falk. „Wie soll das denn gehen?“
„Das sehen wir dann schon“, antwortet Levaro zuversichtlich.
„Das Tal“, sagt Maya freundlich, „flutet bei Regen. Und auf Datura regnet es in letzter Zeit sehr oft.“
„Wie gesagt: Wir nehmen alle drei“, beharrt Levaro. „Wir wechseln zwischendurch, je nachdem, was gerade am besten ist.“
Maya legt die Hände flach auf die Karte. „Nein! Ihr könnt nur eine wählen, denn jede hat ihren Preis. Schnell kostet Kraft und Risiko. Sicher kostet Zeit. Günstig kostet in diesem Fall möglicherweise alles. Ich helfe euch, die richtige Entscheidung zu treffen. Dafür muss ich aber verstehen, was ihr wirklich habt. Wie viel Zeit. Wie viel Budget. Wie viel Kapazität.“
Sie schaut zu Priya. „Und wir brauchen einen Überblick über das Personal.“
Priya nickt und blickt zum Gipfel.
Das Signal ist wieder ein kleines bisschen schwächer geworden.
Was SAP HCM kann – und wo es aufhört
SAP HCM hat mittelständische Unternehmen über Jahrzehnte zuverlässig begleitet. Personalverwaltung, Gehaltsabrechnung, Zeitwirtschaft: Das System kennt seine Aufgaben und erledigt sie.
Aber die Anforderungen haben sich verschoben. Mitarbeitende erwarten Self-Service-Portale, über die sie Urlaubsanträge stellen, Gehaltsabrechnungen abrufen und Weiterbildungen buchen können. HR-Abteilungen brauchen Auswertungen in Echtzeit, mobilen Zugriff und automatisierte Prozesse, die nicht davon abhängen, dass zufällig gerade die richtige Person im Büro ist. Das alles bildet SAP HCM nur eingeschränkt ab, und der Aufwand, es trotzdem zum Laufen zu bringen, wächst mit jedem Jahr.
Dazu kommt das konkreteste aller Argumente: Der Herstellersupport läuft aus. Wer danach noch auf SAP HCM setzt, betreibt ein System ohne Sicherheitsupdates, ohne neue Funktionen und ohne Rückendeckung. Das Tal wird bald geflutet und auf Datura hat es bereits angefangen zu regnen.
Xayambe hilft dabei, diesen Punkt klar zu benennen und die passende Route zu finden. Welche Module braucht das Unternehmen wirklich? Was ist in welchem Zeitraum realistisch umsetzbar? Und welche Balance aus Zeit, Budget und Qualität passt zur eigenen Situation? Diese Fragen lassen sich nicht aus einem Produktkatalog beantworten. Sie entstehen im Gespräch mit dem richtigen Gegenüber.
Der Captain und sein erster Kompromiss
Nach einer Stunde mit Mayas Karte, Leos Zahlen und Falks ruhiger Hartnäckigkeit steht die Entscheidung: Es wird die zweite Route – der Südgrat. Sechs Tage, keine bösen Überraschungen und realistisch für eine Crew, die nur über begrenzte Ressourcen verfügt.
„Ich hätte ja lieber die schnelle Route genommen“, sagt Levaro.
„Das wissen wir“, seufzt Falk.
„Ja, schon gut. Der Südgrat ist der richtige Weg“, räumt Levaro ein, mit der Würde eines Mannes, der Kompromisse hasst und gerade einen geschlossen hat.
Priya schaut auf den Gipfel. „Gut“, sagt sie schließlich. „Dann fangen wir morgen an.“
Logbuch, Ende (für heute)
Das Basislager steht und die Crew der AURORA hat endlich einen Plan. Das Signal auf dem TRUDJDELIKUMKUMSAP4000 ist messbar schwächer als gestern.
Im nächsten Teil erfahren wir, warum eine gewählte Route nur dann sicher ist, wenn Ziel, Kapazität und Vorbereitung wirklich zusammenpassen.
Habt ihr auch schon mal vor drei Optionen gestanden, die alle irgendwie passen, und am Ende trotzdem die falsche genommen? Oder wisst ihr gerade noch nicht, welche Route für eure Migration die richtige ist?
#MayaBex #HRTransformation #SAPSuccessFactors #SAPHCMMigration #KeinePanik #Xayambe #DontPanic #HRDigitalisierung #Mittelstand #Projektcontrolling





